Soziales und Gemeinschaft

Was ist LEADER und was bringt es Ihrer Region?

Soziales und Gemeinschaft: Das Nördliche Osnabrücker Land ist geprägt durch starkes ehrenamtliches Engagement und soziale Infrastrukturen.

Für die Zukunftsfähigkeit der Vereine und des Ehrenamts bedarf es nicht nur intakter Infrastrukturen, sondern auch Unterstützungsleistungen zur Fortführung des Engagements. Bestehende Ansätze aus Beteiligungsverfahren wie der "Sozialen Dorfentwicklung" oder aus bestehenden Netzwerken kommen hier zum Tragen.

Für das Themenfeld Soziales und Gemeinschaft gibt es erste Ansatzpunkte. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Ideen und Meinungen über die Kommentarfunktion mitzuteilen. Im Rahmen eines Thementisches "Soziales und Gemeinschaft" wird Ihre Meinung in das Regionale Entwicklungskonzept eingebracht!

Ehrenamt und Vereine
  • Dorfgemeinschaftshäuser und Vereinsräume
  • Qualifizierung Ehrenamt und Vereine
  • Kulturelle Angebote und Traditionen
  • ...
Integration
  • Unterstützungsangebote für Zugezogene
  • Dorf- und Gemeinschaftstreffpunkte
  • ...
Familie
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Beratungsangebote
  • Generationenaustausch
  • Mehrgenerationenhäuser
  • ...
Pflege und Betreuung
  • Niedrigschwellige Betreuungsangebote für Senior:innen
  • ...

Ihre Meinung zählt!

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Kommentare

Gesellschaftliche Inklusion

Angesichts der demografischen Entwicklung müssen sich die Kommungen vor Abwanderungen schützen und die ländlichen Räume zukunftsfähig gestalten. Durch barrierefreie, informativ beschriebene und gut zugängliche Angebote für alle erreichen wir gesellschaftliche Inklusion und ein gemeinsames Miteinander. Es sollten Multiplikator/innen ausgebildet und qualifiziert werden, um die Barrierefreiheit weiterzuentwickeln. Der Entwicklungsprozess zeigt, dass Veränderungen hin zu einer inklusiven Gesellschaft "Kümmerer" braucht, Mitstreiter und Multiplikatoren, damit sich Barrierefreiheit und Inklusion gänzlich entfalten können. Dieses Thema muss immer wieder aufgegriffen werden, damit es bei uns Bürger/innen bzw. in der Gesellschaft "auf den Schirm" kommt. Wir müssen die Bevölkerung mitnehmen. Es muss mehr Zivilcourage geben, dazu die Aufforderung "Mut zu haben" und der Wegguckgesellschaft entgegenzuwirken.

Ort: Samtgemeinde Bersenbrück

Ergänzung: Gesellschaftliche Inklusion

Um auf einen stetigen Weg hin zu mehr Barrierefreiheit und besseren Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen zu kommen, schlage ich vor, ein ganzes Jahr unter das Leitthema "Inklusion" zu stellen - z. B. 2023 - Jahr der Inklusion (besser noch 2022).

Ort: Samtgemeinde Bersenbrück

Erhalt der plattdeutschen Sprache

Unsere Städte, Gemeinden, Dörfer und Siedlungen müssen auch Heimat bleiben und sein. Heimat für jene, die hier schon (länger/immer) wohnen, aber auch für Neubürger (mit und ohne Migrationshintergrund). Zu unserer Region und Heimat gehört als Kulturgut das Plattdeutsche als Regionalsprache (in all seinen Facetten). Ist für viele "Einheimische" z. T. schon schwer zu verstehen, für Neubürger z. T. unverständlich. Gleichwohl kann Sprache sowohl Heimat als auch Brücke sein. Wir müssen uns um den Erhalt unserer plattdeutschen Sprache (ja Sprache, kein Dialekt) intensiv bemühen. Elternhäuser können dieses nicht mehr oder kaum noch leisten, Kindergärten und Schulen??? Es muss zum Erhalt unserer plattdeutschen Sprache etwas grundlegendes passieren. Wir werden ja jetzt eine Leader-Region mit einem Zusammenschluss der Kommunen in den Grenzen des Altkreises Bersenbrück und haben damit eine große Klammer für gemeinsame Projekte. Mein Vorschlag als Heimatfreund und Plattdeutsch-Fan: Als Projekt zur Förderung und zum Erhalt unserer plattdeutschen Sprache eine "Plattdeutschbeauftragte" oder einen "Plattdeutschbeauftragten" einstellen. Zur Unterstützung bei dieser Aufgabe empfehle ich eine Zusammenarbeit mit dem in jeder Kommune bestehenden Heimatverein und mit dem Kreisheimatbund Bersenbrück.

Ort: Samtgemeinde Bersenbrück

Motorenhalle Artland

Vision „Motorenhalle Artland“ – Umnutzung von Teilen der ehemaligen Kynast Industriebrache Die Mobilität ist im Wandel. Allerdings war sie das schon immer – wenn auch nicht so offensichtlich wie aktuell. Wir reden von neuen Mobilitätskonzepten, von alternativen Antrieben – die E-Mobilität ist gefühlt das Ding der Zukunft. Wir sprechen von Nachhaltigkeit und Umwelt, vom autonomen fahren und autofreien Innenstädten. Das ist die Zukunft. Aber was ist mit der Vergangenheit und der Gegenwart? Das Auto war und ist noch immer des deutschen liebstes Kind. In Deutschland 1886 von Carl Benz erfunden hat es einige Generationen vielfältig bewegt. Neben der Möglichkeit von A nach B zu kommen, spielen hier auch Technikbegeisterung, mutige Designs und Rennsport eine maßgebliche Rolle. Die automobile Kultur ist eine der bedeutsamsten Errungenschaften für die Entwicklung Europas und der Welt. Diese Begeisterung lebt. Auch in Quakenbrück, dem Artland, dem Landkreis Osnabrück im Nordwesten Deutschlands. Und es gilt diese Mobilitätskultur für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Seit 1954 ist der Automobilclub Artland e.V. in Quakenbrück aktiv. Früher mit motorsportlicher Ausrichtung unterwegs, hat sich der Verein mehr die Erhaltung und Pflege von Young- und Oldtimern auf die Fahne geschrieben. Neben vereinsinternen Veranstaltungen, ist das jährliche Quakenbrücker Oldtimertreffen auf Gut Vehr weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. Das vierte Treffen im September 2019 hat über 700 Fahrzeuge und ihre Besitzer ins Artland nach Quakenbrück gezogen. Dazu gehörten Autos, LKWs – aber auch Zweiräder wie Motorräder, Roller und Fahrräder. Neben den Teilnehmern mit ihren Fahrzeugen sorgte die Veranstaltung besonders auch für ein starkes regionales Interesse. Konzeptidee: Die verantwortlichen des AC-Artland e.V. können sich eine vielfältige interessante Nachnutzung im Umfeld der alten Kynast-Industriebrache vorstellen. Den Beispielen aus anderen Städten folgend (siehe Anhang) soll dort die oben beschriebene Mobilitätskultur attraktiv präsentiert und gelebt werden, sowie für die nachfolgenden Generationen erhalten werden. Im Detail kann man sich dort eine Location vorstellen, die folgende Bereiche und Möglichkeiten vereint: attraktive Stellplätze für historische Fahrzeuge, Clubstandort für den AC-Artland e.V., Gastronomie, Eventlocation für Veranstaltungen und Workshops, die Ansiedlung von Unternehmen im Bereich von historischen Automobilen, Motorrädern und Fahrrädern (Fachwerkstatt für Oldtimerrestaurierung, Sattler, Motorenspezialisten, Versicherung und Finanzierung usw.). Das bereits industiell-historische Ambiente bietet die ideale Voraussetzung für ein solches Konzept in der Neustadt von Quakenbrück. Die Idee ist nicht zu verwechseln mit einem Museum, sondern soll ein belebter Mittelpunkt rund um die Mobilitätskultur sein. Frei zugänglich (24/7) sind die Bereiche für die Fahrzeugstellplätze der Eigentümer. Diese kann man sich – entsprechend gesichert – zu bestimmten Öffnungszeiten auch öffentlich begehbar vorstellen. Angrenzende Räumlichkeiten bieten Raum für Events in besonderer Atmosphäre und Möglichkeiten für Seminare und Workshops. Im direkten Umfeld finden sich offene Werkstätten für Dienstleister im Young- und Oldtimerbereich wie z.B. Restaurierung von Fahrzeugen, Motoreninstandsetzung, Sattlerarbeiten, Lackierung usw. Das industrielle Flair mit den ehemaligen Kynast-Hallen und dem speziellen Umfeld bietet eine einmalige Chance. Viel Gebäudebestand kann umgenutzt werden – kostenintensive Abbrucharbeiten vermieden werden. In anderen Städten werden ganze Straßenbahndepots, Lockschuppen oder U-Boot-Bunker umfunktioniert und genau diesem Zweck zugeführt. Argumente Steigerung der lokalen Attraktivität Standort Quakenbrück/Artland – touristisches Nahziel für Besucher – mal was passendes in der Neustadt – großer allgemeiner Interessensverbund (Old- und Youngtimerliebhaber, Technikbegeisterte, Designinteressierte, …), potentielle Gewerbeansiedlung/ -erweiterung, effektiver Einsatz von finanziellen Mittel, maßgebliche Bewahrung von Kulturgut für die nachfolgenden Generationen, Entertainment für die ganze Familie mit Gastronomie und Aufenthaltsqualität, völlig kostenfrei für Besucher Hinweis Im Detailplan für eine mögliche Umsetzung ist dieses Konzept natürlich den Gegebenheiten einer norddeutschen Kleinstadt angepasst. Ideen entwickeln – Chancen nutzen.

Ort: Samtgemeinde Artland

"Bürgerhaus"

"Bürgerhaus" in der Langen Straße

Ort, an dem Vereine, die über keine eigenen Räumlichkeiten verfügen, ihre Sitzungen abhalten können. Ort an dem ein kleines "Lokal-Regal" eingerichtet wird, mit Produkten von Leuten von hier. Hier treffen sich Menschen, die anderen bei der Verrichtung ihres Alltags Unterstützung anbieten können, nachbarschaftliche Hilfe vermitteln und Projekte im Ort auf dem Weg bringen, die gemeinschaftliche Aktivitäten ermöglichen (Spielplatzreinigung, Pflanzaktion, Ortsschildputzen, ...) Beratungszeiten werden hier angeboten von gemeinnützigen Institutionen zum Thema Teilhabe an gesellschaftlichen Themen

Ort: Samtgemeinde Artland

"Ehrenamtsinitiative" innerhalb der Betriebe

Um das Potenzial von (zukünftigen) Ruheständlern zu nutzen, wäre eine sogenannte "Ehrenamtsinitiative" innerhalb der jeweiligen Betriebe eine Möglichkeit, die Engagierten schon frühzeitig anzuwerben. Hierfür kann bereits in den letzten Berufsjahren auf verschiedene Engagementmöglichkeiten hingewiesen werden, um möglichst passende Tätigkeiten zu finden. Dadurch würde der Zugang zu den Personen (nämlich über den Arbeitgeber) erleichtert.

Ort: Samtgemeinde Bersenbrück

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