Umwelt und Klima

Was ist LEADER und was bringt es Ihrer Region?

Umwelt und Klima: Unsere Landschaft und Umwelt sind ein hohes Gut, das nicht nur der Naherholung dient, sondern in erster Linie ein wichtiger Lebensraum ist.

Aufbauend auf bestehenden Strukturen sind Maßnahmen zu ergreifen, die die Sicherung und den Schutz der Landschaft und der Umwelt gewährleisten. Hierzu zählt auch der Umgang mit dem Klimawandel und der Klimafolgenanpassung.

Erste Ansatzpunkte sind in den folgenden Bereichen dargestellt. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Ideen und Meinungen über die Kommentarfunktion mitzuteilen. Im Rahmen eines Thementisches "Umwelt und Klima" wird Ihre Meinung in das Regionale Entwicklungskonzept eingebracht!

Landschaft und Natur
  • Naturnahe Pflege kommunaler Flächen
  • Steigerung der Biodiversität
  • Naturerlebnisangebote
  • Projektumsetzung in der Ökomodellregion
  • ...
Klima
  • Regionales Energiemanagement
  • Wassermanagement
  • Energetische Sanierungen
  • ...

Ihre Meinung zählt!

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Kommentare

Stärkere Nutzung von Potenzialen

Große versiegelte Flächen im öffentlichen Bereich, Parkplätze in der Nähe von Wirtschaftsbetrieben und Einkaufszentren könnten mit PV-Anlagen überdacht werden, aus denen der Strom u.a. zum Tanken von Elektromobilen oder sonst wirtschaftlich genutzt wird. Das von den großen Flächen abfließende Regenwasser kann ebenfalls über Zisternen länger genutzt werden. (Bewässerung von Naturflächen, in Waschanlagen, -Toiletten usw.) Eine Vermarktung über entsprechende Gesellschaften oder auch Banken würde die Möglichkeit bieten, privates Kapital gewinnbringend zu investieren.

Ort: Samtgemeinde Bersenbrück

Nahwärmekonzepte mit regionalen Energieträgern

Nahwärmekonzepte mit regionalen Energieträgern im Blick behalten.

Ort: Samtgemeinde Artland

Dachbegrünung

Stärkere Berücksichtigung von Dachbegrünung. Gerade Industriegebiete weisen große Flächen aus, auf denen eine Begrünung möglich wäre. Das trägt zum Klimaschutz bei und bietet auch Lebensraum für Insekten. Nebeneffekte wie geringere Energiekosten zum Heizen und auch Kühlen der Gebäude sollten den Unternehmen deutlich gemacht werden. Ökologische Maßnahmen sollten als Motor nicht als Bremse für die wirtschaftliche Entwicklung verstanden werden. In Bezug auf umweltfreundliche Maßnahmen ist ein deutlich verändertes "Marketing" notwendig. Ohne entsprechend sichtbare Maßnahmen setzt die Industrie ihre Glaubwürdigkeit und damit die eigene wirtschaftliche Grundlage auf's Spiel. Da uns inzwischen ein geschlossenes Industriegebiet entlang der kompletten A1 droht, kann es nicht ohne solche Maßnahmen weiter gehen. Wir verlieren Lebensräume, ohne der Natur auch nur ansatzweise Alternativen zu bieten, bzw. können mit Dachbegrünung dort Lebensraum anbieten, wo sie der moderne Ackerbau längst nicht mehr zur Verfügung stellt.

Ort: Bramsche

Sensibilisierung der Bevölkerung

Für Sensibilisierung der Bervölkerung sorgen, um der Naturentfremdung entgegenzuwirken, damit sich ein nachhaltiger Lebensstil entwickelt. Klimawandel und Artensterben müssen gebremst werden. Die regional benötigte Energie möglichst lokal unter Beteiligung der Bevölkerung erzeugen, z. B. Bürger-Windkraftanlagen. In den vier beteiligten Kommunen Planstelle "Klimaschützer(in) /Klimabeauftragten(te) einrichten und besetzen.

Ort: Samtgemeinde Bersenbrück

Lückenschluss Radweg L77

Lückenschluss des Radweges an der L77 zwischen Achmer und der Landesgrenze nach NRW. Der Lückenschluss des Radweges zwischen der Duni in Achmer und der Landesgrenze nach NRW wird das Fahrradfahren wesentlich sicherer und attraktiver für die Radfahrenden machen. Der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad wird sehr vielen Bürger*innen durch den Lückenschluss des Radweges leichter fallen, wodurch der Radweg zur Förderung einer nachhaltigen und umweltschonenden Mobilität beiträgt.

Ort: Stadt Bramsche

Schutz von Biotopen und Brachland

Felder und Weiden sollten wieder umrandet sein von Hecken, Wildwuchs, die nicht nur ein Zuhause für Vögel und Kleintiere bieten, sondern auch Schutz vor Wind und Erosion. Die Rückkehr zu kleinteiliger Bewirtschaftung samt Saumstreifen und Feldgehölzen sollte man subventionieren. Das stärkt den Biotopverbund. Ackergrenzen zu Wegen und Straßen einhalten. Teilweise gehen Felder bis auf ein paar Zentimeter an Gräben, Fahrradwegen usw. Selbst das gesetzlich vorgeschrieben Brachland zu jeder Seite wird nicht verschont. In der heutigen Zeit sollte es verboten werden, Bäume zu fällen. Außer natürlich es besteht Gefahr für Leib und Leben.

Ort: Samtgemeinde Artland

Schutz der Moorböden

Angesichts knapper finanzieller Mittel sollten erhebliche Anstrengungen in den Schutz des Klimas und in den Stopp des Artensterbens investiert werden. Dies sind die beiden zentralen Problemfelder des Umweltschutzes. Ideal eignet sich dafür der Schutz von Moorböden, weil damit beide Konfliktbereiche gleichermaßen bedient werden. Räumliche Schwerpunkte für den Einsatz liegen auf dem Gebiet der Stadt Bramsche und der Samtgemeinden Artland und Fürstenau. Es geht dabei nicht nur um die längst überfällige Vernässung der Naturschutzgebiete, sondern auch um eine großflächige Umstellung der landwirtschaftlichen Nutzung auf Moorböden außerhalb der Schutzgebiete. Dadurch lassen sich in erheblichem Umfang klima-schädliche Emissionen zurückhalten. Natürlich müssen die damit verbundenen Erschwernisse den betroffenen Landwirten vergütet werden. Die beteiligten Kommunen könnten auf diesem Wege ihren ganz konkreten Beitrag leisten, die eingegangenen Klimaziele zu verwirklichen.

Ort: Bramsche

Fortbestand von Waldökosystemen und Lebensgemeinschaften

Landwirtschaft auf Moorflächen ist für 60 % der CO² Emission in der Landwirtschaft verantwortlich, das macht 7,2 % der Gesamtemission der BRD aus. Wiedervernässung potentieller Moorflächen ist mit Grundlage um dem Klimawandel zu begegnen, gleichzeitig Wasserspeicher für Dürreperioden zu bilden und die Artenvielfalt zu erhöhen. In der Forstwirtschaft sind bei zukünftigen Fällungen Insellösungen statt Kahlschläge zu wählen, zerstörte Wälder müssen, wenn sie sich nicht mehr allein erholen können, wiederaufgebaut werden und Wälder, die stark unter intensiver Bewirtschaftung leiden, brauchen mehr Ruhe zur Regeneration. Es braucht eine Alterungs- und Regenerationsprozesse gelenkte Dynamik zum Fortbestand von Waldökosystemen und Lebensgemeinschaften.

Ort: Samtgemeinde Artland

Flora und Fauna erhalten und stärken

Moore wiedervernässen, dadurch CO2 einsparen. Die dort vorkommende Flora und Fauna erhalten und stärken. Kommunen müssen ihre Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen im vollen Umfang nachkommen. Streuobstwiesen in B-Plänen festschreiben, Wallhecken wieder anlegen die unrechtmäßig entfernt worden sind. Ökologische Aufwertung durch Biotop-Verbunde.

Ort: Samtgemeinde Neuenkirchen

Schutz vor Dürreperioden

Schutz vor Dürreperioden Das Zurückhalten und Nutzen von Niederschlagswasser dürfte an Bedeutung gewinnen. Hier bietet sich eine finanzielle Unterstützung privater Initiativen an. Auch wird Wasser z.B. bei der Gewinnung von Bodenschätzen unterhalb des Grundwasserspiegels verschwendet – dieses wird in der Regel in einen Graben gepumpt und landet später in der Nordsee. Ein ortsnahes, kontrolliertes Versickern wäre sicherlich besser.

Ort: Bramsche

Regional eigenständige Energiewirtschaft

Regional eigenständige Energiewirtschaft ! Vernetzung aller regional erzeugten Energien, (Fotovotaik, Wind, Biogas) in einem virtuellen Kraftwerk. Energieüberhänge in zentralem Wasserstoffspeicher sammeln und bei Bedarf verbunden mit CO² als Methan an das Gasnetz abgeben. - weiterer Zubau mit Fotovoltaik - Zubau Kleinwindanlagen - Übernahme von Leitungsrechten Strom Gas Wärme - Energieverbräuche durch preisanpassungen steuern

Ort: Samtgemeinde Artland

Umwelt- und Naturschutz im privaten Umfeld

Jeder Bürger kann durch sein Natur-Verhalten zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Dazu gehören nachhaltige energetische Sanierungen am Wohnhaus ebenso wie die Oberflächenversiegelung sowie die Grüngestaltung rund ums Haus. Durch die Auswahl heimischer Pflanzen für den Garten und eine weniger übertriebene Pflege von Rasen- und Beetflächen können wir viel für die Tierwelt und für die Pflanzenvielfalt tun. Im Garten Lebensraum für Tiere schaffen, Regenwasser sammeln (Regentonne, Zisterne), für Dach- und Fassadenbegrünung sorgen, etwas Gemüse oder Obst selber anzubauen (Hochbeet, Balkon), um die Lebensmittelwertschätzung zu steigern sind kleine Schritte, die auf größere Projekte übertragen werden könnten. Dach- und Fassadenbegrünung in Industriegebieten, Regenrückhaltebecken als Dorfpark/grüne Oase auch in Industriegebieten, wo Menschen arbeiten, Gemeinschaftsgemüsegarten im Dorf/in der Siedlung, Obstwiese für eine Siedlung mit Ernte des Obstes durch die Anwohner, naturnahe Pflege öffentlicher Grünflächen mit Schaffung von Rückzugsräumen für Insekten und Tiere sind Beispiele größerer Projekte, die anschließen könnten.

Ort: Samtgemeinde Artland

Blühwiesen

Zur Steigerung der Biodiversität und der Klimaresilienz Blühwiesen in den Ortschaften finanzieren. Die Bereitstellung von Flächen zur Steigerung der Biodiversität innerhalb von Ortschaften bedarf, entgegen der weitverbreiteten Meinung, Grünpflege. Andernfalls verlieren die Flächen auf Dauer Eigenschaften, die Blühpflanzen bevorzugen. Gelingt die Anlage solcher Flächen, so bieten sie vielfältige Vorteile: eine optische Aufwertung des Ortsbildes, eine Steigerung der Biodiversität, sowie die Steigerung der Klimaresilienz der Ortschaft. Darüber hinaus kann somit eine Ortschaft Vorbildcharakterrollen einnehmen, sodass Einwohner*innen den Vorschlag des öffentlichen Raums im privaten annehmen.

Ort: Samtgemeinde Artland

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gefördert durch:

erstellt durch www.pro-t-in.de